15. Oktober 2009.
Wahl des Architekten. Ende September 2009 hat die Projektkommission zur Sanierung des Franziskanerklosters Herrn Stanislas Rück das Vorprojekt zur Ausarbeitung anvertraut. Die Planung strebt eine ausgeglichene Nutzung des Gebäudekokmplexes im Sinne des Ordensgründers an, für die Klostergemeinschaft und für die pastoralen, caritativen und wissenschaftlichen Werke der Franziskaner-Konventualen in Freiburg. Es gilt, unter Berücksichtigung der historischen Bausubstanz, auch ökologischen und ökonomischen Kriterien gerecht zu werden.

5. April 2009.
Das Franziskanerkloster Freiburg – das älteste bewohnte Franziskanerkloster der Schweiz – muss dringend und umfassend saniert werden. Der Kern des heutigen Gebäudekomplexes, der vom Gesamtvolumen knapp die Hälfte ausmacht geht auf das Jahr 1712 zurück. 1906 wurde das Knabeninternat „Père Girard“ angebaut und der ganze Komplex wurde schliesslich nach einem Brand im Dach 1937 um zwei Stockwerke erweitert. Dieser enorm grosse Gebäudekomplex funktioniert – von kleineren Eingriffen abgesehen – seither unverändert. D.h. es heizen die Heizkörper von anno dazumal und das Wasser fliesst durch mindestens 70jährige Röhren ins Haus und wieder hinaus. Diese Jahre des intensiven Gebrauchs haben allerdings auch Spuren hinterlassen.
Die eisernen Wasserleitungen sind vom Rost stark in Mitleidenschaft gezogen worden und die Heizkörper vom kalkhaltigen Wasser Freiburgs weitgehend verstopft.
Auch die Gebäudehülle hat im Verlaufe der Zeit gelitten besonders der empfindliche Sandstein welcher viele Dutzend Fenster rahmt.
Die Klostergemeinschaft muss derzeit sehr hohe Reparatur- und Unterhaltsrechnungen bezahlen. Den Handlungsbedarf hat nun auch die Ordensleitung in Rom erkannt. P. Vincent Cosatti, der Generaldelegat der Schweizer Franziskaner, hat Anfang 2009 eine „Projektkommission“ mit der Planung der Sanierung beauftragt. Sie soll dafür sorgen, dass das älteste Franziskanerkloster der Schweiz auch einer nächsten Generation erhalten bleibt.
